Während des Sommers wird man häufiger zu einem Exzess verleitet, vor allem, wenn man mehr Alkohol als gewöhnlich trinkt. Dies ist nicht ohne Folgen für die sportlichen Aktivitäten.

Mehr Wodka und weniger Energie

Während der Ferien gibt es eine natürliche diätetische Entspannung. Vor allem zur Zeit eines der großen Vergnügen des Sommers: des Aperitifs. Letztendlich fällt es schwer, dem Ruf von Tapenade und einem Glas Rosé unter der Laube zu widerstehen. Hat man sich jedoch entschieden, die Ferien für Sport zu nutzen, stellt sich heraus, dass beides kaum miteinander vereinbar ist. Neuseeländische Forscher haben mit zwei Gruppen von Sportlern und Frauen experimentiert. Eine Gruppe trank ein Glas Orangensaft vor dem Schlafengehen, die andere eine Wodka-Orange. Der Kraftverlust in der zweiten Gruppe war nach den Tests 1,4- bis 2,8-mal größer. Tatsächlich hat Alkohol physiologisch gesehen mehrere negative Auswirkungen auf den Körper, die die sportliche Leistung behindern. Erstens in Bezug auf die Wiederaufnahme des Aufwands.

Rugbyspieler sind es gewohnt, nach einem Spiel ein paar Bier zu trinken. Aber das dient eher dazu, die Gruppe nach einer Niederlage zusammenzuschweißen als zur Vorbereitung auf das nächste Spiel. In der Tat blockiert Alkohol ein Enzym namens LDH (Laktatdehydrogenase), das die Wirkung hat, die Ausscheidung von Milchsäure zu verhindern, diese Substanz dringt während der Anstrengung in den Muskel ein und blockiert die Energieproduktion. Wir erholen uns daher nach einer Anstrengung weniger gut. Zweitens hat Alkohol eine entwässernde Wirkung. Es ist wichtig zu wissen, dass man durch das Trinken von Wein oder Bier nicht hydratisiert wird, im Gegensatz zu dem, was man vielleicht denkt.

Je mehr Alkohol man trinkt, desto mehr dehydriert man.

Getränke, die mehr als 4% Alkohol enthalten, haben eine harntreibende Wirkung. Die in einem Bier enthaltene Wassermenge ist zum Beispiel geringer als die von der Niere produzierte Menge. Die Wasserbilanz ist negativ und beeinträchtigt daher die Erholung. Das bedeutet, dass beim Alkoholkonsum vor dem Sport der Urinverlust zum Schwitzen hinzukommt und die Leistung vermindert. Deshalb ist es ratsam, während einer Party jedes Mal ein Glas Wasser zu trinken, wenn man ein Glas Alkohol trinkt. Der letzte negative Effekt schließlich ist, dass Alkohol die Einlagerung von Fett im Körper erhöht. Wenn wir zum Beispiel einen Aperitif nehmen und gleichzeitig fette Speisen (wie Aufschnitt, Pommes Frites oder Erdnüsse…) essen, wird der Körper zunächst die Ausscheidung von Alkohol begünstigen. Das bedeutet, dass wir weniger Fett eliminieren und es deshalb …

Um sich jedoch nicht zu schuldig zu fühlen und trotzdem den Freuden des Sommers frönen zu können, sei diese von Neurologen der Universität von Colorado durchgeführte Studie erwähnt. Sie zeigt, dass Menschen, die Alkohol trinken, sich aber auch regelmässig körperlich betätigen, z.B. gehen, laufen oder Rad fahren, weniger geschädigte Gehirnzellen haben als Alkoholkonsumenten, die sich nicht sportlich betätigen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.